Das "Adenauer-Haus" im Neubabelsberger Villenviertel
beherbergt seit 1993 die Galerie Bauscher. Auf drei Etagen
werden jährlich vier bis sechs Einzelausstellungen sowie kleinere
Präsentationen der Galeriekünstler in wechselnder Zusammensetzung
gezeigt.
Vernissagen zu den neuen Ausstellungen finden jeweils sonntags von 12 bis 16 Uhr statt. Verschiedene Stilrichtungen der zeitgenössischen Kunst umfasst das Galerieprogramm: Von malerischem Expressionismus über abstrakt-surreale Impressionen bis zu Geometrisch-Kontruktivem reicht das Spektrum, bei dem Malerei, Grafik und Skulptur den Schwerpunkt bilden.
Seit 1988 steht der Name Bauscher im Zeichen der Kunst, steht für eine fundierte, aber unprätentiöse Vermittlung von Malerei, Grafik und Skulptur. Damals machte sich Traudl Bauscher mit der "Galerie unterm Arm" auf den Weg; das Konzept: Mit einer Mappe fotografischer Reproduktionen "ihrer" Künstler Interessierte in heimischer Atmosphäre zu beraten. Damit nahm sie vielen Menschen, die Kunst als etwas Elitäres sahen, ihre Schwellenangst. Als Präsentationsfläche für die Originale wurden damals noch Praxisräume von Rechtsanwälten und Büroräume von Firmen genutzt, wie zum Beispiel die Computerfirma GRI (Bodo Fuhrmann) in der Geisbergstraße (Schöneberg). Hier fand Traudl Bauscher ihre ersten ständigen Ausstellungsräume. Seit 1993 ist Babelsberg der feste Sitz der Galerie Bauscher. Mit Engagement und verläßlichem Urteil ist Traudl Bauscher Mittlerin zwischen Künstlern und Kunden an der Nahtstelle zwischen Berlin und Brandenburg. |